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NEUE RÄUME - Szenographische Zugänge
Über 6.000 szenische Entwürfe und Bühnenbildskizzen erreichten seit den 1990er Jahren die Theaterwissenschaftliche Sammlung Schloss Wahn. Aus diesen Neuerwerbungen der letzten 20 Jahre sollen nun 35 Exponate von 15 verschiedenen Künstlern zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die Szenenentwürfe geben einen Überblick über die Bühnenbildkunst in Deutschland von 1945 bis in die Gegenwart.
Unter den 15 vertretenen Künstlern sind Bühnenbildner wie Roland Topor, Achim Freyer, Dieter Flimm oder Robert Wilson zu finden, unter den Werken Entwürfe zur „Zauberflöte“, zu den „Räubern“ oder „Fidelio“. Bei der Auswahl der Exponate wurde der Fokus auf die szenischen Visionen des Raumes eines Künstlers gegenüber der späteren Realisation auf der Bühne gelegt. Die Ausstellung präsentiert Skizzen und Zeichnungen, die in ihrer Zweidimensionalität eine eigene räumliche Wirkung entfalten. Ein dreidimensionales, illuminiertes Modell des Festspielhauses in Hellerau rundet die Ausstellung ab.
Nachdem bei bisherigen Ausstellungen von Szenographie in Schloss Wahn einzelne Bühnenbildner wie Roland Aeschlimann, Arno Breuers oder Frank Hänig im Fokus standen, steht bei der jetzigen Präsentation die personale wie szenische Bandbreite der Exponate im Vordergrund.
ERÖFFNUNGSTERMIN: Sonntag, 28. Februar 2010, 11.30 Uhr, Schloss Wahn WEITERE ÖFFNUNGSZEITEN: 1. März bis 30. April 2010, Montag bis Freitag 10.00 - 16.30 Uhr
EINTRITT FREI
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