Erhelltes Theater – erhelltes Wahn



 

 

Mit der Ausstellung „Die Kunst der Erhellung – Der Theaterillustrator Werner

Klemke“ präsentiert die Theaterwissenschaftliche Sammlung mehr als 30 Arbeiten aus einem Konvolut des großen Illustrators, welches dieser im Jahr 1991 der Graphischen Sammlung übergeben hat.

 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 5. Juni 2011, 11.30 Uhr.

 

Werner Klemke (1917 – 1994), der in diesem Jahr 94 Jahre alt geworden wäre, arbeitete häufig für das Theater und gehört sicher zu den bedeutendsten deutschen

Illustratoren; er schuf Gebrauchsgraphik und Bühnenbilder u.a. für das

Deutsche Theater und die Staatsoper – damals in Ostberlin. Daneben steht sein fast 900 Werke umfassendes buchkünstlerisches Werk, das von graphischen Arbeiten für Werke der Weltliteratur über Kinderbuchausstattung zur Märchenillustration reicht. Klemke beherrschte die unterschiedlichen graphischen Techniken meisterhaft, was die Ausstellung eindrucksvoll belegen kann. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf den etymologischen Ausgangspunkt des Wortes illustrare: Klemke vermochte es, die Welt des Theaters – insbesondere in Bezug auf eines ihrer wichtigsten Vermittlungsorgane nach außen hin, nämlich das Programmheft, zu erhellen. In zeitlicher Parallele zu der Ausstellung in Wahn

findet eine Werner-Klemke-Schau im Kulturhaus Zanders in Bergisch-Gladbach

statt, die eine Ergänzung zum hier gezeigten Theatermaterial darstellt, das Originalentwürfe für Bühne, Plakate und Programmhefte umfasst.

Zur Eröffnung der Ausstellung spricht der Kurator der Graphischen Sammlung

Dr. Gerald Köhler. Veranstaltungsort: Theaterwissenschaftliche Sammlung Schloss Wahn,

Burgallee 2, 51147 Köln

 

 

Kontakt: Tel: 02203 600920, Fax: 02203 60092-30

Homepage: www.schloss-wahn.de



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